Die Gaswerks-Geschichtsdaten nach Jahreszahlen
Die wichtigsten Termine sind fett gekennzeichnet!
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1810/1814 |
Das erste Gaswerk wurde in London gebaut. |
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1825 |
Auf einem Hügel vor dem Roten Tor baute der Chemiker Dingler eine Fabrik zur
Gasbeleuchtung. |
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1846 |
In Nürnberg wurde das erste Gaswerk in Bayern gebaut. |
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1847 |
Vertrag am 15. Mai mit Baron August von Eichenthal für die Straßenbeleuchtung mit 335 Gaslaternen. Die Stadt musste keinerlei Herstellungkosten bezahlen, verpflichtete sich aber zur Abnahme des Gases. Der Vertrag wurde für 30 Jahre abgeschlossen. |
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1848 |
Am 12. Dezember Inbetriebnahme des Gaswerks I an der Bauhofstr. (heute Johannes-Haag-Straße) von der Augsburger Gasbeleuchtungsgesellschaft (somit war Augsburg die zweite Stadt in Bayern (nach Nürnberg), die zu diesem Zeitpunkt ein Gaswerk hatte) Die ersten 335 Gaslaternen gingen in Betrieb. |
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1854 |
gründete L.A. Riedinger seine "L.A. Riedingersche Maschinen- und Bronzewarenfabrik" in der unter anderem sehr viele Gasapparate und Gaslampen gebaut wurden. Noch heute sind in der Augsburger Altstadt die "Riedinger-Leuchten" zu sehen. |
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1858 |
1. Journal für Gasbeleuchtung wird herausgegeben |
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1863 |
Inbetriebnahme des durch Ludwig August Riedinger gebauten Gaswerks II an der Badstraße. Gründung der Gesellschaft für Gasindustrie in Augsburg mit 12 Gaswerken. |
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1868 |
Die erste Verkehrsampel wurde 1868 in London ebenso mit Gas betrieben. (siehe Erfindungen) |
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1870 |
Beide Gaswerke wurden wesentlich erweitert, da die Gaserzeugung auf 1,4 Mio m³ angestiegen war. |
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1881 |
Antrag der "Augsburger Gasbeleuchtungsgesellschaft" zur Verlegung von Telefondrähten zwischen den zwei Werken (wurde abgelehnt - siehe AZ Augsburg Album v. 21.7.05) |
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1883 |
die "Vereinigte Gaswerke A.G." werden in Augsburg gegründet (1896 17 Gaswerke- Später Gaswerk in Göggingen) |
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1884 |
Die "Fabrikkrankenkasse für die "Augsburger Gasbeleuchtungs-Gesellschaft" (zuletzt "Betriebskrankenkasse der städtischen Gaswerke Augsburg" - heute BKK Augsburg) wird gegründet. |
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1885 |
Auer Gasglühstrumpf wurde patentiert |
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1889 |
Die Augsburger Gasbeleuchtungsgesellschaft ist Mitbegründer der Augsburger Lokalbahn, mit der auch die Kohlen in das Gaswerk gefahren wurde (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Augsburger_Localbahn) |
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1894 |
Die Gesellschaft für Gasindustrie erwarb die zwei Gasanstalten in Augsburg. |
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1895 |
hohe Steigerung der "Privatconsumenten", Einführung des Auer Gasglühlichtes
bei der Gasstraßenbeleuchtung |
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1896 |
mehrere Fabrik-Gaswerke in Augsburg z.B. |
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1897 |
Gründung der Riedinger Ballonfabrik - Bau von Gasballonen |
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1898 |
Gründung der Keller und Knappich GmbH |
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1899 |
Umstellung aller Gaslampen auf Auer Gasglühlicht beendet |
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1901 |
Erste Strom in Augsburg vom 1898 gebauten Wertach Kraftwerk der LEW bei Gersthofen |
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1902 |
Bau und Inbetriebnahme einer Atcetylen-Fabrik in Wertingen |
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1903 |
Bau und Inbetriebnahme einer Blaugas-Fabrik in Oberhausen |
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1904 |
Umfrage in Lechhausen für Abnahme von Gas bei einem evtl. Bau eines Gaswerkes, viele hatten jedoch bereits "Gersthofer" Strom |
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1905 |
Bau und Inbetriebnahme einer Atcetylen-Fabrik in Kriegshaber bei der Fa. Keller und Knappich (Ulmerstr.) Die Firma Keller und Knappich GmbH war Erbauer und Eigentümer etwa 15 Acetylen Gaswerke. |
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1907 |
Die Stadt Augsburg erwarben am 6. Juni von der Gesellschaft für Gasindustrie
die Gaswerke I und II. Ab 1. Juli kamen die Gasrechnungen von der Stadt Augsburg und nicht mehr von der privaten Gesellschaft. Das Gaswerk Lechhausen geht mit einen Gasbehälter
mit 2000 m³ Speicherinhalt und 19 km Rohrnetz in der Steinernen Furt in Betrieb.
(3 Retorten Öfen mit 21 Retorten - 3000m³/Tag) |
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1908 |
Umstellung vom "Gasbüchlein" auf monatl. Gasrechnung Viele Beschwerden wegen vermehrten "Gasausfall" |
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1910 |
Leistung der beiden Werke: Zivilingenieur Dr.
E. Schilling wurde nach Augsburg berufen, um sich zu der Gasversorgung zu Äußern
und es wie folgt ausführte: 7. Oktober Es wurde der dringend benötigte Gasbehälter 1 auf dem noch leeren Gelände gebaut. Das Lechhochwasser hat auch das Gaswerk Lechhausen betroffen, der Betrieb wurde aber aufrechterhalten. |
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1911 |
Am 4.12. Inbetriebnahme vom Gasbehälter 1 (25.000 m³) auf dem Gelände des projektierten neuen Gaswerks in Oberhausen. Er wurde damals noch von der Badstaße aus über die neu verlegten Leitungen gefüllt wurde. Bauzeit Okt.1910-2. Dez.1911. Lieferer MAN 24.12. Das Gaswerk Göggingen geht in Betrieb. |
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1912 |
Übertragung der Projektausarbeitung für das neue Gaswerk an Gebr. Rank,
München |
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1913 |
Am 15.5. Humusaushub begonnen Beim Bau wurden viele einheimische Firmen beauftragt. MAN Patent auf Scheibengasbehälter |
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1914 |
Das neue Gaswerk wird auf der Ausstellung "Das Gas" in München präsentiert, die jedoch wegen des Beginns des 1. Weltkrieges abgebrochen wurde. Beginn des Weltkrieges Nr. I (Verzögerung des Neubaues, große Schwierigkeiten.) |
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1915 |
Ab 1. Oktober Einheitspreis für Koch- und Lichtgas.Somit wurde nur noch ein
"Gasmesser" pro Abnehmer benötigt (Kriegsbedingter Mangel!) Bis 1915 durfte in Augsburg zur Beleuchtungszwecken kein elektrisches Licht verwendet werden! |
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1917 |
Stundenlanges bis zu Tagelanges anstehen für Koks |
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1921 |
Ankauf des Riedingerhauses (zerstört 1944), heute ist im Neubau von 1955 der Hauptsitz der Stadtwerke Augsburg |
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1922 |
Das Gaswerk Lechhausen wurde aufgekauft und die Gasversorgung von Augsburg aus aufgenommen. |
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1923 |
Im November kostete ein m³ noch 50 Milliarden Papiermark |
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1924 |
am 2.8. Streik der Mitarbeiter, da Bier nur noch in den Pausen getrunken werden durfte |
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1926 |
Neue Wassergasanlage 750 m³/h |
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1927 |
weitere Arbeiter-Werkswohnungen wurden in der Auerstr. gebaut |
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1928 |
ein 3 Zylinder Dieselmotor wurde aufgestellt (siehe Motoren) |
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1931 |
Das bis dato selbstständige Städt. Gaswerk wird in den Verband des Städt. Betriebsamtes übernommen. (6. Februar) Aufbau der neuen DOG-Öfen durch die Deutsche Ofenbaugesellschaft Leipzig. 2 Vertikalkammeröfen mit 10 und 4 Kammern von je 1,9 t Ladegewicht (Naßbetrieb). Versetzung des Abhitzekessels. |
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1932 |
vom 20. Oktober bis 15. November gab es ein Koks-Preisausschreiben, bei dem es insgesamt 20 Zentner Gaskoks zu gewinnen gab. |
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1932/33 |
Inbetriebnahme des Vertikalofens der DOG, gleichzeitig Stillegung der Wassergasanlage, Aufstellen einer Abhitze-Dampf-Turbine, die Taschen 2 und 3 des Kohlensilos werden wegen erstmaliger Verwendung von Feinkohle mit Glasplatten ausgelegt. Aufstellung einer Mischanlage für Feinkohle. Umlegung der 800 er Hauptleitung wegen Bahnhofumbau Oberhausen. |
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1934 |
Anstrich der beiden Gasbehälter (vermutlich Tarnanstrich!) Immer wieder wurde im Gaswerk ein ganz besonderes Gas erzeugt, nämlich für die Füllungen von Gasballons. (siehe Gasballon füllen) |
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1934/35 |
Einbau eines Sicherheitsstopfens in die Rohgasleitung, neuer Heißkokswagen, 3 Gassauger mit elektr. Antrieb in Betrieb. Neue elektr. Kesselspeisepumpe. Den Sommer über nur Abhitzedampfkessel in Betrieb, störungsloser Verlauf. Neuer Brunnen (II) erstellt. |
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1935 |
Größere Schäden an Dächern und Fenster durch Hagelwetter am 2.7.1935 |
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1935/36 |
Weitere 4 Taschen des Kohlensilos mit Glasplatten ausgekleidet. Neues Westliches Kokssieb eingebaut. |
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1936/37 |
Neuaufmauerung aller Generatoren, Ammoniakwascher erstmals mit Kesselspeisewasser berieselt. |
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1937/38 |
Hängebahn elektrifiziert. |
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1938 |
Städt. Betriebsamt (Gas- Wasser- Stromversorgung und städtische Straßenbahn) wird am 1. November in Stadtwerke Augsburg umgewandelt. Abbruch des östlichen Ofenblockes (Pintsch-Öfen). Neue Gleiswaage. |
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1939 |
Ende September Inbetriebnahme des Klönnevertikalkammer-Ofens (4 Öfen mit je 7 Kammern zu 3,3 t, Leistung 75.000 m³). Bau des Großaufzuges. Neue Aufstellung eines Gassaugers mit Dampfmaschine, eines elektr. Teerscheiders, Ammoniakwaschers, 3 neue Reinigungskästen, Gasmesser, Stadtdruckregler (sämtliche für 75.000 m³), Erneuerung des östlichen Kokssiebes, Demontage der Anlage zur Erzeugung von schwefelsaurem Ammoniak. |
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1940 |
Inbetriebnahme der Pintsch-Benzol-Anlage. |
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1941 |
Inbetriebnahme des elektr. Abhitzeventilators. |
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1942 |
Einbau der Kohlen-Greifer-Anlage. Beginn des Ofenanbaues (Ofen 5 mit 4 Kammern). |
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1943 |
Inbetriebnahme des Greifers und Steilaufzuges, Kohlenmahlanlage fertig, jedoch nicht in Betrieb genommen. Reutterkühler aufgestockt. In Augsburg wurden einige Busse der Verkehrsbetriebe auf Stadtgas-Antrieb umgestellt. |
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1944 |
Ofen 5 in Betrieb. Anlieferung eines Wassergasgenerators mit Wäscher. 2 Kammern des Ofens für Holzkohlen-Erzeugung eingerichtet. Anlieferung und gleichzeitige Verlagerung des neuen elektrischen Gassaugers nach Kissing. Bis zum schweren Luftangriff am 25. auf 26. Februar waren sämtliche Anlagen
voll ausgelastet. |
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1945 |
Einstellung des Ofenbetriebes vom 3. bis 11. März, 19. und 21. Mai, |
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1946 |
Erneuerung der Ofenaufmauerung an Ofen I und II. |
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1947 |
Erneuerung der Mauerung an Klönne-Öfen 3 und 4 und an den Flammrohrkesseln. |
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1948 |
Erneuerung der Mauerung an Ofen 5. Bau der E-Werkstätte. |
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1949 |
Inbetriebnahme eines Kühlers für Ofengas (Klönne, 830 m² Kühlfläche
100.000 m³). |
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1950 |
Am 27.9. Erstmals Überschreitung der Gasabgabe von 100.000 m³/Tag |
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1951 |
Bau der Hoizontal Kammer Öfen Die zweifach selbstdichtenden Stopfentüren wurde im Gaswerk Augsburg - erstmals in einem Gaswerk - eingebaut und hatte sich in Augsburg gut bewährt. Am 2.7. Feierliche Inbetriebnahme der 1. Horizontal-Kammer-Ofenbatterie, das
Bau der Ferngasleitung nach Göggingen- Versorgung von Göggingen
nun vom Gaswerk Augsburg, Gaswerk Göggingen wird stillgelegt. |
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1952 |
Kurzzeitiger Betrieb eines mech. Teerscheiders (Pelouze) für 140.000 m³/Tag. Gründung der Ferngasversorgung Schwaben GmbH (FGS) (50% Stadt Augsburg,
Stadtwerke Augsburg/ 50% Licht und Kraftversorgung München LUK Heute: Erdgas Schwaben) |
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1953 |
Im Kohlensilo wurde eine Bandförderanlage erstellt. |
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1954 |
Zweite Ofenbatterie (15 Kammern; Nummer 11-25) mit Generator 3 (1,5 atü Dampfdruck)
in Betrieb. |
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1955 |
Inbetriebnahme des Stillkühlers I (140.000m³/Tag) und des Turbosaugers
I (8000 m³/h) |
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1956 |
Es erfolgte der Abbruch der Klönne-Öfen, die Fertigstellung des Vorkühlers
2, |
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1957 |
Inbetriebnahme eines 3. NH³-Waschers. Versetzen der beiden alten in die "Gasstraße"
und gleichzeitiger Umbau eines NH³-Waschers in einen Benzolwascher. |
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1958 |
Mit der Inbetriebnahme eines 4. Schwachgasgenerators ist es möglich geworden,
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1959 |
Es erfolgte die Inbetriebnahme der GHH-Mitteldruckschraubverdichter und des Turbosaugers 3. Das neu erstellte Sozialgebäude wurde seiner Bestimmtheit übergeben. |
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1960 |
Flammrohrkessel auf Ölfeuerung umgestellt. Am 13.1 erstmals eine Gasabgabe an das Stadtnetz von über 200.000 Bm³. Die neue 35 t Fahrzeugwaage kam in Betrieb. |
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1961 |
Es erfolgte der Bau der Sulfatanlage durch die Firma Otto. |
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1962 |
24. Januar Gründung der Bayerischen Ferngas GmbH kurz: Bayerngas (Augsburg/München
Je 50%) Erdgas-Verbund München Augsburg |
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1963 |
Drei Erdgas-bzw. ölbefeuerte Dampfkessel wurden in Betrieb genommen (je 2,5
t Dampf/h), für deren Wasseraufbereitung wurde eine Teilentsalzungsanlage erstellt. |
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1964 |
Hochdruckverdichter 1 und 2 (ehemalige FGS-Verdichter) als |
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1965 |
Inbetriebnahme der Mischanlage für die Unterfeuerung der Öfen mit Erdgas-Luft. Im November waren nur 100 Augsburger in der Bürgerversammlung im Rathaus |
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1966 |
Instandsetzung der Teerkondensatscheideanlage. Entschluss, das Augsburger Gasversorgungsnetz vom Stadtgas auf Erdgas umzustellen. |
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1967 |
Eine Klärgas-Entschwefelung wurde gebaut und in Betrieb genommen. Letzte Führung im Rahmen des Augsburger Ferienprogramms |
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1968 |
Am 15.10. speisten erstmals die neu erstellten Bamag-Spaltanlagen Spaltgas in |
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1969 |
Erneuerung des Hochdruckverdichters I;
Verdichter II außer Betrieb. Neuer |
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1970 |
Abbruchs der Anlagen aus der "klassischen Gaserzeugung" (Kokerei) |
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1971 |
Weiterbau des Flüssiggas-Tanklagers Mai Feuerwehrübung (Simulierter Brand der Butanspeicher- ca. 100 000 Liter Wasser in 10 Minuten) am 8. Mai 1971 gab es einen "Tag der offenen Tür" im Gaswerk Umstellung vom Stempeluhr auf Stundenzettel |
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1972 |
Bau der Erdgasleitung Ulm-Augsburg |
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1974 |
Die "Ferngasversorgung Schwaben GmbH" wird zur "Erdgas Schwaben"
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1975 |
Bau der Erdgasleitung Ingolstadt-Augsburg |
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1976 |
Abbruch der Stickstoffabtrennungsanlage |
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1977 |
Abbau der Klärgasentschfeleungsanlage |
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1978 |
Einstellung der Stadtgasproduktion und Abbruch der Spaltanlagen |
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1980 |
Einbau einer Kondensatoranlage in der E-Versorgung. |
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1981 |
Flüssiggaslager (Butan) Erweiterung (4 Behälter mit je 300 m³) |
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1983 |
Neue Dampfkesselanlage (Standard) |
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1984 |
Abbruch der alten Kesselanlagen, der Kesselhausgebäude mit Schmiede |
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1985 |
Bei der Planung der Müllverbrennungsanlage wurde überlegt, diese auf dem Gaswerksgelände zu bauen. (Wurde aber, wie sicher bekannt ist, in Augsburg-Lechhausen gebaut) |
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1986 |
Behälterturm wird neu verputzt und die Bleche am Dach werden erneuert |
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1987 |
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1990 |
Die Übernahmestationen werden von der "Bayerngas AG" abgekauft und gehört nun den Stadtwerken selbst. |
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1991 |
Dez. Verwendung der Butanbehälter als Erdgas-Hochdruckspeicher |
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1993 |
am 12.11. lief das letzte Mal der "alte" Notstromdiesel (Defekt im Zylinder 3) |
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1994 |
Es wurde eine über 20 seitige Haupt-Seminararbeit über "Das Gaswerk in Augsburg Oberhausen" geschrieben. |
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1995 |
Im Oktober wurde an der provisorischen Erdgastankstelle im Gaswerk der erste Linienbus mit Erdgas betankt. Kurz danach wurde die erste Erdgas-Tankstelle in Augsburg-Lechhausen eröffnet. |
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1998 |
Der 6 Zylinder vom Lochbach-Wasserwerk wird in der Maschinenhalle
der E-Zentrale |
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1999 |
Die Übernahmestation in Kissing wird total erneuert. |
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2001 |
Umbau der 10 kV Schaltanlage |
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2002 |
Martina Vodermayer (Curtiusstr. 9 86165 Augsburg Tel. 0821/ 7292031) hat zum Thema "Teleskop und Scheibe" eine wirklich tolle Diplomarbeit geschrieben. |
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2003 |
Eine dritte Erdgas-Tankstelle geht am Kobelweg in Betrieb. Baubeginn einer Gasturbine bei der Abfallverwertungsanlage in Lechhausen. |
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2004 |
Inbetriebnahme der Gasturbine. |